05 - das warten
25.07.09: Höre gerade Nina Simone. Sehnsucht und Einsamkeit, das Warten auf den Liebhaber, der auf sich warten lässt.
Warten ist offensichtlich ein weltweites, die Kulturen übergreifendes Phänomen: "Ich fühle mich traurig. Mein/e Liebhaber/in soll zur mir zurückkehren. Ich brauche ihn/sie." Tausendmal kolportiert, in Märchen, Filmen, Liedern. Es ist normal, fast schon erstrebenswert (weil: "welcom in the club!"), so zu fühlen.
Warten wird kulturell als Leiden, eine art Leerlauf erfahren. Ganz klar ein nicht-bei-sich-sein, denn in Gedanken und Gefühlen ist man ja bei dem Partner, der abwesend ist: er/sie bekommt meine Energie.
Sinnvoll wäre deswegen:
22.07.09: Warten auf den idealen Augenblick. Warten auf die günstige Lücke. Warten, auf den optimalen Moment, um einzugreifen. Obwohl die Welt alles andere als still steht.
Wie eine Katze auf der Lauer.
Warten ist offensichtlich ein weltweites, die Kulturen übergreifendes Phänomen: "Ich fühle mich traurig. Mein/e Liebhaber/in soll zur mir zurückkehren. Ich brauche ihn/sie." Tausendmal kolportiert, in Märchen, Filmen, Liedern. Es ist normal, fast schon erstrebenswert (weil: "welcom in the club!"), so zu fühlen.
Warten wird kulturell als Leiden, eine art Leerlauf erfahren. Ganz klar ein nicht-bei-sich-sein, denn in Gedanken und Gefühlen ist man ja bei dem Partner, der abwesend ist: er/sie bekommt meine Energie.
Sinnvoll wäre deswegen:
- wieder bei sich selbst sein und
- aufmerksam sein, was in der eigenen Umgebung passiert.
22.07.09: Warten auf den idealen Augenblick. Warten auf die günstige Lücke. Warten, auf den optimalen Moment, um einzugreifen. Obwohl die Welt alles andere als still steht.Wie eine Katze auf der Lauer.

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