Vorwort

Der I Ging Kurs ist eine neue Idee, geboren im August 2011. Heute, nachdem ich mich nun schon rund 3 Jahren intensiv mit dem I Ging beschäftigt habe, kann ich Hexagramme lesen, ohne eines der klassischen Bücher konsultieren zu müssen – einfach weil ich den Sinngehalt der Trigramme und ihr Ineinandergreifen verstanden habe.

Das wünsche ich mir auch für Sie.

Auf den nachfolgenden Seiten erkläre ich das Modell, mit dem ich mich den Hexagrammen nähere. Es ist das Resultat mehrjähriger Forschungen, bei denen ich versucht habe, die daoistischen Grundgedanken des Orakelspiels wiederzuentdecken. Das meiste der nachfolgenden Ausführungen stimmt mit den klassischen Schriften überein, doch es gibt auch (einige wenige) Ausnahmen, auf die ich dann aber gesondert hinweise. Dennoch werden Sie manchmal feststellen, dass meine Anleitung nicht in allen Punkten dem entspricht, was Sie vielleicht bei einem anderen Autoren gelesen habe.

Dies liegt zum Teil darin begründet, dass die Originaltexte des I Gings – wie ich selbst erst kürzlich überrascht feststellte – eigentlich relativ kurz sind.  Und eben dies bedeutet, dass viele der Texte, die zum Thema I Ging im Umlauf sind, der Interpretationsfähigkeit (und manchmal der Phantasie) der jeweiligen Autoren entspringen.

Es handelt sich also bei den nachfolgenden Ausführungen sicherlich nicht um den allein gültigen I-Ging-Kurs – aber den wird es wohl auch nie geben, denn in seiner bald 5000-jährigen Geschichte haben sehr viele Menschen das I Ging benutzt. Was Sie aber – das hoffe ich – lernen werden, ist ein selbständiger und souveräner Umgang mit diesem äußerst nützlichen Werkzeug um Orientierung in unser im ewigen Wandel begriffenen Welt zu finden.

Start: Das I Ging befragen →

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch