{"id":76,"date":"2019-07-30T17:01:00","date_gmt":"2019-07-30T15:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.no2do.com\/synopse\/?p=76"},"modified":"2025-07-07T17:33:45","modified_gmt":"2025-07-07T15:33:45","slug":"30-das-haftende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/archives\/76","title":{"rendered":"30 &#8211; das haftende"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full has-lightbox\"><a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/hexagramme\/787787.htm\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"336\" src=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/787787.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10302\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/787787.png 200w, https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/787787-179x300.png 179w, https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/787787-89x150.png 89w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 85vw, 200px\"><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>N&uuml;tzt es &ndash; oder schadet es? Was ist gut f&uuml;r mich? Was will ich &uuml;berhaupt? Solche Fragen sind nicht so einfach zu beantworten, wie es scheint. Denn ihr Ausgangspunkt ist dieses <em>Ich<\/em> &ndash; aber wer ist dieses <em>Ich<\/em> eigentlich? Kann ich mich selbst sp&uuml;ren, sp&uuml;ren, was mich ausmacht, auch meine Grenzen wahrnehmen, die mich definieren?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dieses innere Gesp&uuml;r &ndash; das Gef&uuml;hl f&uuml;r mich selbst &ndash; ist entscheidend. Denn es ist die Grundlage daf&uuml;r, dass ich unterscheiden kann: das Klare vom Unklaren, das, was mir dient, von dem, was mir schadet. In <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/no2do\" target=\"_self\" title=\"no2Do ist eine Weiter&shy;entwicklung des englischen Begriffes 2DO (2DO-Liste, To-Do-Liste [engl.: to = zu, do = tun], Pendenzen&shy;liste oder Aufgabenliste) und deutet mit dem vorangestellten no an, dass es oft am sinn&shy;vollsten ist, zun&auml;chst einmal gar nichts zu unternehmen, ganz im Sinne von Wu Wei (Nicht-Handeln). So gesehen ist no2DO ist erst einmal ein Wortspiel&hellip;\" class=\"encyclopedia\">no2DO<\/a> ordne ich <em><a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/li-das-feuer\" target=\"_self\" title='Moderne Deutung: Klares Unter&shy;schei&shy;dungs&shy;verm&ouml;gen; Reinigung, Trennung Li, das Feuer, steht f&uuml;r unsere F&auml;higkeit, Tatbest&auml;nde, Einfl&uuml;sse, Gef&uuml;hle &ndash; kurz: die F&uuml;lle der auf uns einst&uuml;rmenden Welt &ndash; zu differenzieren. Ohne diese F&auml;higkeit, das \"Klare vom Unklaren\" zu trennen, w&uuml;rden wir im Chaos dieser Vielfalt untergehen. Erst indem wir differenzieren, also unterscheiden, was wichtig und was unwichtig&hellip;' class=\"encyclopedia\">Li, das Feuer<\/a><\/em>, dem D&uuml;nndarm zu, jenem Organ, das nach den klassischen Texten der chinesischen Medizin genau diese Trennung vollzieht und das Reine vom Unreinen trennt. Wobei das Unterscheidungsverm&ouml;gen nicht nur die k&ouml;rperliche Ebene betrifft, sondern auch das Denken und F&uuml;hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist also gut f&uuml;r mich? Was will ich &uuml;berhaupt? Je besser ich mich selbst kenne, desto klarer wird meine <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/urteil\" target=\"_self\" title=\"Stammt aus dem &auml;ltesten Teil des I Ging und wird traditionell Wenwang (K&ouml;nig Wen, 12. Jh. v. Chr.) zugeschrieben; kurze, bildhafte S&auml;tze beschreiben die Situation und schlie&szlig;en mit einer knappen Bewertung ab.\" class=\"encyclopedia\">Urteil<\/a>sverm&ouml;gen. Und je besser meine Unterscheidungsf&auml;higkeit ist, desto handlungsf&auml;higer werde ich. Denn dann kann ich meine Kr&auml;fte auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider ist nicht immer alles klar und einfach zu unterscheiden Manchmal wiederholen sich Situationen und ich verstehe nicht warum. Oder ich treffe  nach bestem Wissen und Gewissen Entscheidungen, die dann doch nicht zum gew&uuml;nschten Ergebnis f&uuml;hren. Oder was ich f&uuml;r &bdquo;gut&ldquo; hielt, war es am Ende doch nicht. Woran liegt das?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht, weil jede Unterscheidung nur vorl&auml;ufig ist. Wir entscheiden auf der Grundlage begrenzter Informationen, vielleicht mit ein paar Erinnerungen im Gep&auml;ck, gl&uuml;cklichen oder unangenehmen. Wir tun, was wir k&ouml;nnen, aber wir wissen nie alles. So treffen wir eine erste Einsch&auml;tzung (<em>Li, das Feuer<\/em>) und gehen damit in die Welt, beginnen zu handeln, allein, mit anderen (<em><a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/sun-der-wind\" target=\"_self\" title=\"Moderne Deutung: Durchsetzungskraft; Denken, Planen, Handeln; geistige F&auml;higkeiten; Einsicht Sun (der Wind \/ Baum) steht f&uuml;r lebendiges, vorw&auml;rtsdr&auml;ngendes Wachstum aus unserem Inneren heraus. Wie das Ergr&uuml;nen der Landschaft im Fr&uuml;hling: sich selbst vertrauend, kraftvoll, ohne Z&ouml;gern und Zweifeln. Strategisch, unerbittlich, unaufhaltsam. Wie der Wind, der durch jede Ritze, in jeden Winkel dringt. Wandlungsphase (Element): Holz&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Sun, der Wind \/ Baum<\/a><\/em>). Bis die Welt uns schlie&szlig;lich antwortet (<em><a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/dui-der-see\" target=\"_self\" title=\"Moderne Deutung: &Ouml;ffnung, Ber&uuml;hrung, Zulassen; Demut; verbunden sein, inspiriert sein; Individuation; Rhythmus Dui l&auml;sst uns die Grenzen unseres Selbst auf zweierlei Weise &uuml;berschreiten. Zum einen, indem wir uns dem Au&szlig;en, unserer Umwelt &ouml;ffnen, uns inspirieren lassen und schlie&szlig;lich das, was uns auf diese Weise begegnet, annehmen und integrieren. Zum anderen indem wir unser Inneres nach&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Dui, der See<\/a><\/em>), durch R&uuml;ckmeldungen, durch Spiegelungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese R&uuml;ckmeldungen k&ouml;nnen schmerzhaft sein. Denn, seien wir ehrlich: Wir neigen dazu, uns selbst etwas vorzumachen. Wir bel&uuml;gen uns, verschlie&szlig;en die Augen, malen uns die Welt sch&ouml;n. Und wissen insgeheim oft nur zu gut, wo wir wirklich stehen. Wenn wir es zulassen, kann die Umwelt als Spiegel unser Lehrer sein. Nicht, indem sie uns belehrt, sondern indem sie uns unsere blinden Flecken aufzeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit wir f&uuml;r die n&auml;chste Runde (<em>Li, das Feuer<\/em>) gewappnet sind. Weil wir dann wieder pr&uuml;fen, dabei die neuen Erfahrungen ber&uuml;cksichtigen, alles, was wir bisher geglaubt haben mit dem vergleichen was wir jetzt neu erfahren haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztlich ist jede tiefe Erkenntnis das Ergebnis eines langen Prozesses, einer <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/beharrlich\" target=\"_self\" title=\"Zentraler Begriff der traditionellen Interpretation des I Ging. Bedeutung: standhaft sein, wahrhaftig bleiben\" class=\"encyclopedia\">beharrlich<\/a>en und wiederholten Auseinandersetzung mit der Realit&auml;t. Wir k&ouml;nnen an der Wirklichkeit haften, wie das Feuer an dem Gegenstand, das es verbrennt. Die Wirklichkeit ist unser pers&ouml;nlicher Resonanzraum, ein Ort des Abgleichs, an dem wir lernen, immer genauer zu unterscheiden. Und uns in diesem Prozess selbst immer besser kennenlernen. Und vielleicht auch unsere innere Haltung ver&auml;ndern. Denn sie ist das einzige, was wir wirklich ver&auml;ndern k&ouml;nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading hexagrammseiten\">Fallstudie<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Nutzer hat folgendes Anliegen: &bdquo;In meiner derzeitigen beruflichen Situation gibt es eine Person, von der ich nicht genau wei&szlig;, inwieweit ich mich auf ihre Unterst&uuml;tzung verlassen kann&hellip; Die Befragung&hellip; [ergab] <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/hexagramm\" target=\"_self\" title=\"Ein Hexagramm setzt sich aus jeweils zwei Trigrammen zusammen, wobei die Bewegung, &auml;hnlich dem Wachstum einer Pflanze, von unten nach oben verl&auml;uft: das Hexagramm wird von unten her aufgebaut (z. B. bei der Divination\/beim Orakel) und sp&auml;ter auch entsprechend gelesen. Weiterlesen: Aufbau eines Hexagramms Weiterlesen: &Uuml;bersichtsseite Hexagramme\" class=\"encyclopedia\">Hexagramm<\/a> <em>30 &ndash; das Haftende<\/em>.&ldquo;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie finden wir heraus, wie &ndash; und ob &ndash; jemand zu uns steht? Ein Weg ist, sicherlich es einfach auszuprobieren. Wenn nicht allzu viel auf dem Spiel steht, wenn die m&ouml;glichen Verluste ertr&auml;glich sind, dann kann man es einfach einmal drauf ankommen lassen. Ansonsten lohnt es sich vielleicht, ein wenig nachzudenken&hellip;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kollegin ist offenbar schon l&auml;nger im Umfeld des Nutzers. Gibt es eine Vorgeschichte? Wenn ja: welche? Eine des Wohlbefindens? Eine des Unbehagens? Die Antwort auf die Frage, ob der Nutzer mit der Unterst&uuml;tzung der Kollegin rechnen kann, liegt im Destillat aller Erfahrungen, die der Nutzer bereits mit ihr gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Haken an dieser Art der Analyse ist, dass wir uns oft und gerne selbst bel&uuml;gen. Wir verschlie&szlig;en die Augen vor den Realit&auml;ten, es kann nicht sein, was nicht sein darf. Aber wenn wir ehrlich sind, wissen wir, was Sache ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading hexagrammseiten\">Weitere Fragestellungen zu Hexagramm 30<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine Nutzerin fragt: &bdquo;Wie komme ich da wieder raus?&ldquo; Die Antwort des <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/i-ging\" target=\"_self\" title='Das I Ging (chin. &#63968;&#32147;, y&igrave; jing, W.-G. I Ching, auch: I Jing, Yi Ching, Yi King; \"das Buch der Wandlungen\") basiert auf Kosmologie und Philosophie des alten China, speziell dem Daoismus (Taoismus). Grundideen des I Ging sind eine Ausgewogenheit der Gegenteile und ein Akzeptieren der Ver&auml;nderung. Das Buch beschreibt die Welt in 64 Bildern,&hellip;' class=\"encyclopedia\">I Ging<\/a>s lautet<em> 30 &ndash; das Haftende<\/em>.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Nutzer fragt: &bdquo;Wie wird das Gespr&auml;ch mit K. verlaufen?&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div id=\"psychoanalyse\" class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p>Exkurs: I Ging und Psychoanalyse<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hexagramm 30 &ndash; das Haftende<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Schlagworte:<\/strong> Grundstrukturen der Psyche | Das Unaussprechliche, Traumatische | Symbolische Form des Realen<\/p>\n\n\n\n<p>Im Denken von <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/jacques-lacan\" target=\"_self\" title=\"Jacques Lacan (*13. April 1901; &dagger;9. September 1981) war ein franz&ouml;sischer Psychiater und Psychoanalytiker. Er ist bekannt f&uuml;r seine R&uuml;ckkehr zu den urspr&uuml;nglichen Schriften Sigmund Freuds, die er in neuer Weise las und weiterentwickelte. F&uuml;r Lacan ist die Psychoanalyse eine Praxis der Sprache: Das Unbewusste ist wie eine Sprache strukturiert und die Analyse vollzieht sich&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Jacques Lacan<\/a> ist das Subjekt in ein dreifaches Register eingebunden: das Symbolische, das Imagin&auml;re und das Reale. Diese drei Bereiche sind keine innerseelischen Instanzen wie bei Freud, sondern strukturelle Ordnungen, in denen sich das Subjekt bildet und bewegt. Das Symbolische umfasst Sprache, Gesetz und soziale Ordnung und schafft <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/kohaerenz\" target=\"_self\" title=\"Ordnung, Zusammenhang, B&uuml;ndelung, &Auml;hnlichkeit, Symmetrie\" class=\"encyclopedia\">Koh&auml;renz<\/a> und Differenz. Das Imagin&auml;re verweist auf Bilder, Spiegelungen und Selbstidentifikationen und auf die Illusion von Ganzheit. Das Reale schlie&szlig;lich bezeichnet all das, was sich beiden entzieht: das, was nicht in Sprache gefasst werden kann, was st&ouml;rt, unterbricht, entgleitet, traumatisch wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Reale erscheint nicht als &bdquo;Ding an sich&ldquo;, sondern als Bruch, als Irritation, als das, was nicht aufgeht, nicht passt, nicht integrierbar ist. Es zeigt sich nie unmittelbar, sondern immer erst im Moment der Differenz: dort, wo sich ein Bild als unzutreffend erweist, wo das Erkennen ins Stocken ger&auml;t. Es ist jener Ort der Erfahrung, an dem die <a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/synopse\/glossar\/symbolisierung\" target=\"_self\" title=\"Symbolisierung bezeichnet den psychischen Vorgang, bei dem inneres Erleben - etwa ein Gef&uuml;hl, eine Erinnerung oder eine Vorstellung - in Sprache &uuml;berf&uuml;hrt wird. Erst durch die Symbolisierung wird - so die psychoanalytische Theorie - etwas innerlich Bewegendes fassbar, mitteilbar und bearbeitbar. Was wir in Worte fassen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen wir einordnen, durchdenken, mit anderen teilen. Ohne&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Symbolisierung<\/a> scheitert, die Sprache stockt, der Sinn sich verweigert und sich eine traumatische Leerstelle auftut.<\/p>\n\n\n\n<p>Lacan nennt das Reale das &bdquo;Unaussprechliche&ldquo; oder das &bdquo;Unm&ouml;gliche&ldquo;: eine Leerstelle in der symbolischen Ordnung. Man kann das Reale als eine St&ouml;rung der Wahrnehmung lesen, die aber, gerade dadurch, dass sie die Wahrnehmung st&ouml;rt und sich der symbolischen Fassung entzieht, zur Erkenntnis zwingt. Das Reale wirkt wie ein Fremdk&ouml;rper im Feld des Sinns und fordert dadurch das Subjekt zur Auseinandersetzung heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Licht, Differenz, Erkenntnis &ndash; das sind die Grundbewegungen psychoanalytischer Arbeit. Und so l&auml;sst sich auch mit dem Realen arbeiten. Erkenntnis wird m&ouml;glich &ndash; nicht trotz, sondern gerade wegen des St&ouml;renden. Denn nicht dort, wo alles klar und benennbar ist, sondern dort, wo Licht und Schatten sich ber&uuml;hren, beginnt das Denken, entsteht Erkenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau hier setzt die Psychoanalyse an: bei der Frage, was sich der Deutung entzieht. Was kehrt wieder ohne verstanden zu werden? Welche Symptome tauchen auf, die ich nicht begreife? Denn Symptome sind in Lacans Theorie  Spuren des Realen, sein symbolischer Abdruck. Sie sprechen eine Wahrheit aus, die anders nicht zur Sprache kommen kann, sich aber dennoch zeigen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn das Reale mag sich der symbolischen Ordnung entziehen, sucht aber dennoch nach Ausdruck. Nicht als Mitteilung im klassischen Sinne, wohl aber in Formen poetischer, br&uuml;chiger, mehrdeutiger Artikulation. In Tr&auml;umen, Versprechern, Kunstwerken, in Gedichten, Ritualen &ndash; und eben im Symptom: als Riss in der Ordnung, als Spur, als Indiz, als Manifestation des Unfassbaren.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"is-style-info\">Die &Uuml;bersichtsseite zu diesem Hexagramm finden Sie hier:<br><a href=\"https:\/\/www.no2do.com\/hexagramme\/787787.htm\">https:\/\/www.no2do.com\/hexagramme\/787787.htm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00fctzt es \u2013 oder schadet es? Was ist gut f\u00fcr mich? Was will ich \u00fcberhaupt? Solche Fragen sind nicht so einfach zu beantworten, wie es scheint. Denn ihr Ausgangspunkt ist dieses Ich &#8211; aber wer ist dieses Ich eigentlich? 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